Zweiter Platz für Mittelfranken beim Bezirksvergleichswettkampf in Lohr

Vor zwei Tagen, am 07. März, begaben sich neunzehn unserer Bezirkskaderathleten nach Lohr, um den Bezirk Mittelfranken beim 8. Bayerischen Vergleich der sieben Bezirke zu vertreten. Bei dem Vergleichwettkampf, welcher noch aus dem Jahr 2019 übriggeblieben ist und deswegen "8. Bayerischer Vergleich der sieben Bezirke 2019" genannt wird, durften lediglich die Jahrgänge 2011, 2010 und 2009 antreten. Die 2011er wurden für die Strecken 50Rü, 50F, 25S, 100F und 50Br eingeteilt, die 2010er für die Strecken 100Rü, 100F, 50S, 100La und 100Br eingeteilt und die 2009er wurden für die Strecken 200Rü, 200F, 100S, 200La und 200Br eingeteilt. Hinzu kamen noch fünf Staffeln, bei welchen alle drei Jahrgänge gesetzt werden durften, außer bei der 4x50m Lagen Staffel. Für diese Staffel, waren die 2011er noch zu jung.

Die Zusammensetzung der dort teilnehmenden Mannschaft setzte sich aus einer Auswahl von Sportlern und Sportlerinnen aus dem aktuellen Bezirkskader der Saison 2019/2020 zusammen. Im Einzelnen waren das für den Jahrgang 2011: Elmercy Lulseged, Michelle Möbus, Leni Amadasun, Finn schulze-Döring, Robin Tiede und Anton Cao. Im Jahrgang 2010 waren es: Isabelle Zoe Brauns, Pia Braun, Valeria Nekrasov, Veit-Josef Seidel, Mark Sukhov, Jannek Ettinger und Emil Jeske und im Jahrgang 2009: Julina Michel, Emelie Bachmeier, Mara Malin Walther, Jonathan Koepnick, Adrian Rohn und David Engler.

Dadurch, dass sich der Bezirk dazu entschieden hat, keinen einzigen D-Kaderathleten zum Bezirksvergleichswettkampf mitzunehmen - da sie als Landeskaderathleten bereits einen "eigenen" Wettkampf haben, ist die Mannschaft mit nicht allzugroßen Erwartungen in den Wettkampf gegangen. Sie war sich durchaus bewusst, dass sie mit ihren Sschwimmern und Schwimmerinnen nur eine geringe Chance gegen solch starke Schwimmer*innen haben werden, wie beipielsweise Milena Heider (SSG Coburg) - mehrfache bayerische Altersklassenrekordhalterin über die Brust Strecken, oder Noah Heinlein, ebenfalls Schwimmer der SSG Coburg und mehrfacher bayerischer Altersklassenrekordhalter. Nichts desto trotz waren die mittelfränkischen Athleten äußerst motiviert und bereit das beste aus sich herauszuholen. 

Gleich zu Beginn des Wettkampftages legten die mittelfränkischen Sportler*innen einen souveränen Start hin. Sie konnten die 6x50m Freistil Staffel mit einem Vorsprung von ganzen acht Sekunden für sich gewinnen. Sehr zur Freude der Eltern und Trainer, da die Staffel eine doppelte Punktzahl einbrachte. So kam es, dass der Bezirk Mittelfranken bis zum Wettkampf 5 auf dem ersten Platz lag, gefolgt von der Oberpfalz und dem Bezirk Oberbayern. Nach den 100m Rücken lag Mittelfranken punktgleich mit der Oberpfalz auf dem zweiten Platz - Oberbayern folgte mit nur einem Punkt Rückstand. Die drei Bezirke lieferten sich durchgängig ein hartes Rennen und gönnten dem jeweilig anderen Bezirk keinen einzigen Punkt. Mittelfranken hatte in jedem Lauf nur ein Ziel - vor der Oberpfalz und dem Bezirk Oberbayern ins Ziel zu kommen.  Den Vorteil, den die mittelfränkischen Nachwuchsathleten hatten, war, dass sie bei den Staffeln immer sehr gut abgeschnitten haben. Beispielsweise bei der 6x50m Brust Staffel belegten sie den 2. Platz. Die  4x50m Lagen Staffel gewann Mittelfranken. Durch das zusätzlich gute Abschneiden über die Schmetterling Distanzen lagen die mittelfränkischen Schwimmer*innen nach dem ersten Abschnitt auf Platz 2. Noch hieß es aber für die Schwimmer*innen abwarten und weiterhin das beste geben! Es folgte ein ganzer Abschnitt mit spannenden Rennen, welche begleitet wurden von lautstarkem Anfeuern. 

Schlussendlich war auch der zweite Abschnitt vorbei. Nach einer längeren Pause wurden die Ergebnisse bekanngegeben und die Schwimmer*innen konnten es kaum glauben. Statt dem irrtümlichen dritten Platz, belegten sie nun punktgleich mit der Oberpfalz den zweiten Platz. Gold ging verdient an den Bezirk Oberbayern - mit 37 Punkten Vorsprung. Nicht nur die Eltern und die Schwimmer*innen waren überglücklich, auch die betreuende Kadertrainerin Dominique Freisleben und die Regionalstützpunkttrainerin Jill Becker waren rundum zufrieden mit den Ergebnissen in den jeweiligen Wettkämpfen. 
 

Der Bezirk Mittelfranken kann stolz auf seine Mannschaft in Lohr sein und kann behaupten, dass es seine Bezirkskaderathleten ohne Unterstützung der Landeskaderathleten auf den 2. Platz geschafft haben. Mit solch einem herausragenden Ergebnis hat wirklich keiner gerechnet. Herzlichen Glückwunsch an die zweitplatzierten Schwimmer und Schwimmerinnen. Ihr habt das wirklich super gemacht!

                

  
     

d

                                                                                       

Fachbereich: